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Der Be(sser)stecher

Sieht nach mehr aus, als es ist.Manchmal braucht es nicht viele Wörter, um einen komplizierten Sachverhalt und eine lange Geschichte blitzschnell wiederzugeben. Das funktioniert für dämliche RTL-Gameshows (“12 Kandidaten. 15 Fragen. Eine Million Euro. Ein Günter Jauch!”) genau so wie für das tausendseitige Ulysses von James Joyce. (“Man goes for a walk around Dublin. Nothing happens.” resp. “Nothing happens. Then, nothing happens again.”)

Die Kurzfassung meiner Geschichte geht ungefähr so:
Zwei Unis. Zwei Kulturen. Zwei Hundert Euro. Einer hat sie, eine soll sie bekommen, einer will sie gar nicht haben.

16. January 2008, 00:12 · Senf · weiterlesen »

Beautiful Bulgaria

Bei dem ganzen Dreck und dem allgegenwärtigen Verfall tut es immer ganz gut, mal aus der Stadt rauszukommen und Dreck und Verfall wenigstens umrahmt von schöner Natur zu sehen. Das haben wir am Wochenende gemacht. Mit drei deutschen Mädels bin ich nach Копривщица gefahren. Das liegt ungefähr 80 km östlich von София. Der Reiseführer sagt: ein sehr geschichtsträchtiges und schönes 3000-Seelen-Dorf. Ich sage: Ein verdammt kaltes Dorf. Aber das frühe Aufstehen, lange Zugfahren und Frieren hat sich gelohnt. Auf den Fotos sieht’s dann doch wieder ganz nett aus, oder?

Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.Impressionen aus dem unaussprechlichen Dorf Kopriwschtiza.

Aber auch in Sofia gibt’s nette Ecken, aber um die zu finden muss man immer die Augen aufhalten und ein bisschen guten Willen beweisen. Hier ein paar Herbstfotos aus dem Южен Парк nicht weit von unserem Block und ein paar Augenblicke aus dem Uni-Hauptgebäude.

Weil ich den Raum nicht gefunden habe, habe ich eben ein paar Fotos gemacht.Weil ich den Raum nicht gefunden habe, habe ich eben ein paar Fotos gemacht.Weil ich den Raum nicht gefunden habe, habe ich eben ein paar Fotos gemacht.Weil ich den Raum nicht gefunden habe, habe ich eben ein paar Fotos gemacht.Weil ich den Raum nicht gefunden habe, habe ich eben ein paar Fotos gemacht.Weil ich den Raum nicht gefunden habe, habe ich eben ein paar Fotos gemacht.Weil ich den Raum nicht gefunden habe, habe ich eben ein paar Fotos gemacht.

15. October 2007, 21:47 · Senf [1] · permalink · Tags: , ,

Das Abwarten hat ein Ende, das Teetrinken nicht.

Hey, Schwesterherz, kennst du die Kanne? Hab sie hier auf dem Markt gefunden und sofort gekauft. Was hast du damals in Tschechien dafür bezahlt? Zwei Euro? Was ne Abzocke, denn hier waren's nur 1,50 ;-)Die zweite Uni-Woche. Langsam komme ich vom Bier runter. Ersatzdroge: Tee. Es gibt viel zu erzählen. Politik kann Spaß machen.

13. October 2007, 22:16 · Senf [1] · weiterlesen »

Einschreibung, Tag 4.

Am Ende der majestätischen Freitreppe erwartete ihn... eine blöde Büroschnepfe.“Als Sarko das blaue Büchelein stahl” oder die empirische Grundlage meiner Frustration (gleichzeitig die Lotto-Zahlen für nächste Woche): 1,4,7,8,30,60.
Superzahl ist, wie sollte es auch anders sein, die Null.

4. October 2007, 23:05 · Senf [3] · weiterlesen »

"I hope you enjoyed... eh... the stay on the bus?"

Der alte Mann und das Bier (von Philipp 'Sie nannten ihn Hemingway' Krieger)Der Frust nimmt statt eines Endes lediglich absurde Dimensionen an. Heute habe ich nach einer Dreiviertelstunde Busfahrt das Institut gefunden, das ich suchte, bloß um zu erfahren, dass es gar nicht zu meiner Universität gehört. “Hmm, thanks anyway, sorry for bothering you.” – “Oh, no problem. At least you have… eh…” – “Seen the city? That indeed. grmpf“ – “Yes, umm, I hope you enjoyed… eh… the stay on the bus?”

Meine Einschreibung habe ich heute in weiser Voraussicht ausfallen lassen, denn A., die ihre Papiere zeitgleich mit mir eingereicht hat, wurde gestern auf übermorgen vertröstet. Also werde ich morgen um 10 Uhr auf der Matte des International Office stehen und so lange den Kragen platzen lassen bis sich was tut.

Heute abend wird wohl wieder eine 2-Liter-Flasche Schumensko dran glauben müssen. ♦

3. October 2007, 18:10 · Senf · permalink · Tags: , ,

"Suchen Sie etwas?" - "Nein, aber vielleicht können Sie mir sagen, wonach ich suchen soll?"

Treppauf, Treppab / Busrein, Busraus / Institut hin, Institut her / ich kann nicht mehr.Auch der zweite Tag meiner Uni-Schnitzeljagd frustriert mehr als er hilft. Der fiktive Dialog bringt meine Situation und meine Stimmung gerade ziemlich genau auf den Punkt. Ich fürchte, meine Studienplanung stellt hier ein klassisches mehrstufiges Informationsproblem dar. Ich weiß, dass es eine Uni gibt. Ich weiß, wo sie ist. Ich weiß, an welcher Fakultät ich angeblich bin. Dort nannte mir jemand, von dem ich NICHT weiß, wer er war, einige Namen von Personen von Instituten, die ich nicht kenne. Um die Personen zu finden, muss ich zuerst die Institute finden. Um herauszufinden, wo die Personen ihr Büro haben, muss ich die Institute, von denen ich nicht weiß wo sie sind, abklappern. Um herauszfinden, ob mir die Personen überhaupt helfen können, muss ich sie in ihren Sprechstunden erwischen.

Ich suche also die richtige Person im richtigen Institut im richtigen Flur im richtigen Büro im richtigen Teil der Stadt zur richtigen Zeit mit den richtigen Fragen.

Ich könnte auch einfach Lotto spielen, wie wär’s? Die Chancen sind gleich gut! ♦

2. October 2007, 23:35 · Senf · permalink · Tags: , ,

"Frust!" oder "Ist er das, der culture shock?"

'Das Bus' mal wieder.Bitte festhalten: Schnellwirkende Stimmungsbremsen am “ersten” Uni-Tag. Mit an Bord: Ein Weltumsegler.

1. October 2007, 19:26 · Senf · weiterlesen »

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