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oder: Neue Abenteuer von Kacki, der Badezimmer-Kakerlake.

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Deutschland, eine Insel.

Irgendwas fühlt sich plötzlich nicht mehr richtig an. Dann weißt du plötzlich was es ist: Scheiße, die reden ja alle Deutsch!Uff, ein kräftiger Vorgeschmack auf Homecoming-Kulturschock. Heute beim Weihnachtsmarkt in der deutschen Botschaft gewesen. Welcome to the glamorous world of Expatriates. Zuhause sind sie alle angenervt wegen des Weihnachtsstress (und des “Bratens in der Röhre”), aber hier ist Weihnachten anscheinend das einzige was ihnen noch bleibt? Freaks, integriert euch halt! ;-) Der Sonderzuschlag für dt. Botschafter, die der Landessprache nicht mächtig sind, sollte abgeschafft werden.

Die Botschaft selbst ist, wie wohl des öfteren im ehem. Ostblock vorgekommen, nach der Wende in die größere und protzigere DDR-Botschaft umgezogen. Huch, was waren die Menschen um mich herum plötzlich wieder so deutsch? Bewusst wird mir das, als ich versuche, mir einen Glühwein zu kaufen. “Na, wo stellt man sich denn hier an?”, keift eine ältere Dame, die ich instinktiv unter “Schwiegermutter des Botschafters” ablegen würde – Feels like home!

(1) Weihnachtsmarktwetter (2) Die Glühwein-Girls. Gleich geht's zum K-Salat essen (Diplomatenjargon für Kartoffelsalat. Schrecklich. (3) DDR-Architektur im Abendlicht. (4) Die freundlichen Staatsschutz-Glühweinverkäufer. (5) Festsaal der Botschaft, hellerleuchtet. A., ebenso und glühweinselig.(1) Weihnachtsmarktwetter (2) Die Glühwein-Girls. Gleich geht's zum K-Salat essen (Diplomatenjargon für Kartoffelsalat. Schrecklich. (3) DDR-Architektur im Abendlicht. (4) Die freundlichen Staatsschutz-Glühweinverkäufer. (5) Festsaal der Botschaft, hellerleuchtet. A., ebenso und glühweinselig.(1) Weihnachtsmarktwetter (2) Die Glühwein-Girls. Gleich geht's zum K-Salat essen (Diplomatenjargon für Kartoffelsalat. Schrecklich. (3) DDR-Architektur im Abendlicht. (4) Die freundlichen Staatsschutz-Glühweinverkäufer. (5) Festsaal der Botschaft, hellerleuchtet. A., ebenso und glühweinselig.(1) Weihnachtsmarktwetter (2) Die Glühwein-Girls. Gleich geht's zum K-Salat essen (Diplomatenjargon für Kartoffelsalat. Schrecklich. (3) DDR-Architektur im Abendlicht. (4) Die freundlichen Staatsschutz-Glühweinverkäufer. (5) Festsaal der Botschaft, hellerleuchtet. A., ebenso und glühweinselig.(1) Weihnachtsmarktwetter (2) Die Glühwein-Girls. Gleich geht's zum K-Salat essen (Diplomatenjargon für Kartoffelsalat. Schrecklich. (3) DDR-Architektur im Abendlicht. (4) Die freundlichen Staatsschutz-Glühweinverkäufer. (5) Festsaal der Botschaft, hellerleuchtet. A., ebenso und glühweinselig.

“Was hat die denn? Irgend’nen Kieferschaden oder was?”, denke ich mir, als ich mich am Leberkäse-Stand wiederfinde und die Verkäuferin betrachte. Dann wird mir klar, dass ich es einfach nicht mehr gewohnt bin, dass hier jemand LÄCHELT, während er/sie mir was VERKAUFT. Macht nachdenklich.

2. December 2007, 12:58 · Senf [1] · permalink · Tags: ,

S-sag S-suppe!!

Als wir Sofia Richtung Bukarest verließen, war die Stadt in dicke, graue Suppe eingehüllt. (Kann man etwas in Suppe einhüllen? Ich denke doch.) Der Block gegenüber blieb den Morgen über verschwunden. Als wir ihn wiederfanden, mussten wir ihn erstmal zum Trocknen aufhängen.

Zurück in Sofia war die Suppe wie weggeblasen. (Wie weggeblasen? Herrje, diese Suppen-Metapher macht das Ganze wirklich nicht einfacher! Und wer darf den Salat jetzt wieder auslöffeln? Hä?)

Ein Wahnsinnsausblick jedenfalls aus unserer 12. етажа auf die Stadt und auf unseren Haus- und Hofberg, den Витоша, wollte euch nur mal eben daran teilhaben lassen.

1. December 2007, 02:18 · Senf [1] · permalink · Tags:

Ein Regentag in Sofia

Hundewetter? Da jagt man ja keinen Hund aus der Box!Es regnet mir seit Tagen immer wieder genau ins Auge.Ich bin auf eine Wassertretmine getreten: Ein falscher Schritt auf die falsche, lockere Bodenplatte und 'flatsch' spritzt ein Schwall Wasser ungefähr kniehoch unter der Platte hervor.
Gefährlicher als die Wassertretmine ist aber der Malmström um die Ecke von meinem Blok...Der Malmstrom!Der Weg zur Uni gestaltet sich ohne Boot wirklich schwierig.

15. November 2007, 23:35 · Auch nen Regentag gehabt? [2] · permalink · Tags:

Rumms. Es ist Nacht.

Eine Handvoll Menschen, im den Zug verteilt. Krachend schließen sich die Türen der letzten Tram. Rumms. Stockend setzt sie sich in Bewegung und ich mich auf das geschundene schwarze Plastikleder. Mit uns, entgegen der Fahrtrichtung, der Uringeruch der buckligen Frau unbestimmbaren Alters zwei Plätze vor mir. Ihr grimmiges, für niemandes Ohren bestimmtes Murmeln mischt sich in das Rumpeln der Bahn.

An jeder Station wieder Krachen. Mal die Türen, mal die Nacht. Kalte Luft von draußen. Ich drücke die Bierflasche mit dem heißem Wasser aus den Mineralquellen bei den Markthallen fester an mich. Für Sekundenbruchteile mustern einen die müden Augen der Einsteigenden. Dann verwandeln sie sich in starre Hinterköpfe. Manchmal blinzeln die bunten Neon-Alkoholreklamen auf Sofias Dächern herab zu uns in die Bahn. Wenn sie steht, ist es unwirklich still. An der Endhaltestelle schüttelt sich die Bahn ein letztes Mal. Wie letzte Tropfen aus einer Wasserflasche fallen wir heraus in die Nacht.

19. October 2007, 23:45 · Senf [4] · permalink · Tags: ,

Lebe noch, aber wohne schon!

Kindheitstraum: 'KAWUMM!!!!'Oder wie ging diese IKEA-Werbung doch gleich?

30. September 2007, 18:14 · Senf [2] · weiterlesen »

Sofia.

Blick über Bulgariens Hauptstadt aus dem 13. Stock meines Wohnheims. Ich wohn leider nur im dritten.Aus dem Handzettel “After arrival” vom Fremdspracheninstitut der Uni Sofia:
“In case there’s nobody waiting for you: Do not worry! Just follow these instructions.”

2. September 2007, 23:39 · Kommentare [3] · weiterlesen »

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