Was ist groß, sehr blau und ein bisschen gelb und steht in der Landschaft rum? Richtig, ein IKEA-Möbelhaus. Ich freue mich, als erstes Beispiel meiner Reihe Plagiat des Monats heute das bulgarische Möbelhaus AIKO präsentieren zu dürfen. Die phonetische Ähnlichkeit ist noch die geringste. Werfen wir also zuerst einen kurzen Blick auf das Original:
Das Feststellen der Ähnlichkeit ist eigentlich teilweise auch ein bisschen anachronistisch. Eigentlich teilweise ein bisschen? Ziemlich viele -ei-s, aber egal. Es handelt sich zwar “nur” um das alte Logo, das da gemopst wurde, aber da die gesamte CI gleich mit “gemopst” wurde, kann man durchaus von einem Plagiat sprechen.
Für mich sieht AIKO einfach nur ramschig aus. Auch die Namen klingen irgendwie billig und nach viel Plastik. Da heißen dann Schreibtische beispielsweise “Tip Top” oder “Niki” (Schöne Grüße an Billy!), Kinderzimmer “Revers” (?), Schlafzimmer “Viva” oder “Abi” (??) und Sofas “Moni”.
Sicher, auch das Namefinding bei IKEA dürfte nicht all zu teuer sein: Die sparsamen Schweden verwenden, seit ihnen irgendwann in den 90ern die schwedischen Ortsnamen ausgingen, einfach relativ arbiträr (Entschuldigung für’s Fremdwort, ich meinte “wahllos”) alle möglichen schwedischen Wörter. Aber beim “Sofa Moni” würde es mich ehrlich gesagt nicht allzu sehr verwundern, wenn in der selben Abteilung auch die “Dorfmatratze Rosi” zu finden wäre…
Wie dem auch sei, Vorhang auf und Bühne frei für das Plagiat des Monats September:
zurück zur Startseite · Tags: plagiat des monats
Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen